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Ausbildung zum zertifiziertenWirtschaftsmediator und Familienmediator
Mediation heißt Streitvermittlung durch einen einfühlsamen und sachverständigen Dritten. Für die Streitparteien geht es darum, mit Hilfe des Mediators eine tragfähige Vereinbarung zu erarbeiten.
Mediation findet Anwendung in vielen Konfliktbereichen: Trennung/Scheidung, Nachbarschaft, Politik und Schulen, beruflicher Alltag.
Die Grundausbildung Mediation mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsmediation umfasst sechs Wochenenden (100 Stunden). Darauf aufbauend kann eine Zusatzausbildung in Familienmediation (sechs Wochenenden = 100 Stunden) absolviert werden. Die Gesamtausbildung umfasst 220 Stunden, davon 28 Stunden notwendige häusliche Vor-
Diese Ausbildung befähigt den Absolventen, in einfachen Konflikten der Berufswelt und in Nachbarschaftskonflikten als Mediator/in erfolgreich zu arbeiten. Durch das Erlernen der Methode kann der Mediator / die Mediatorin in allen Feldern, in denen er/sie Berufserfahrung und Kompetenz aufweist, als Mediator/in arbeiten. Der Abschluss Wirtschaftsmediator/in wird zertifiziert von der VHS Viersen und der KAKM (Krefelder Akademie für Konfliktmanagement und Mediation).
Am Ende der Ausbildung wird durch eine Projektpräsentation einzeln oder im Team das Erlernte noch einmal bestätigt.
Lerninhalte der Grundausbildung zum/zur Wirtschaftsmediator/in:
Einführung des ethischen Selbstverständnisses der Mediation; Rahmen der Mediation; Konflikttheorie; Interdisziplinärer Hintergrund der Mediation; Anwendungsbereiche der Mediation und Abgrenzung zu anderen Verfahren; Haltung der Mediator/innen; Selbsterfahrung und Selbstreflexion; Phasen der Mediation; Gesprächs-
Für die Teilnahme an der Ausbildung werden keine besonderen Zugangsvoraussetzungen erwartet.
Lerninhalte der weiter führenden Ausbildung zum/zur Familienmediator/in:
Die Teilnahme an dieser weiter führenden Ausbildung setzt voraus, dass man bereits die Techniken der Mediation kennen gelernt hat und sie eingeübt hat. Die Bewerber kennen die Haltung des Mediators/ der Mediatorin und haben sie verinnerlicht. In der Regel wird diese Voraussetzung durch die Teilnahme an unserer Grundausbildung erfüllt sein.
In der Familienmediationsausbildung kommt das Feldwissen im Bereich von Familienkonflikten insbesondere bei Trennung und Scheidung hinzu.
Dazu gehören:
Dynamik der Paarsituation, Kinder in der Trennungssituation, rechtliche Rahmenbedingungen und Grenzen nichtanwaltlicher Mediation, psychosoziale Hintergründe und Systeme in Familien, finanzielle Strukturierung der Situation mit Haushaltsplänen und Nutzung der Ressourcen der Konfliktpartner in der Trennungssituation.
1. Ausbildungsverständnis
Unser ethisches Selbstverständnis bildet auch die Grundlage für die Ausbildung. Unser Lehr-
2. Ziele der Ausbildung
Ziel der Ausbildung ist:
Die TeilnehmerInnen sollen in der Lage sein, Mediation beruflich anwenden und mit eigenen Konflikten mediativ umgehen zu können.
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3. Didaktik und Methodik
Die Ausbildung erfolgt im Gruppenkontext. Die Gruppenstruktur ermöglicht folgende methodisch-
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Die aufgelisteten methodisch-
4. Inhaltliche Elemente der Ausbildung
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Die konkreten Inhalte der Ausbildung können an die Bedürfnisse der Lerngruppe angepasst werden.